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Die Formel-1- Rennstrecke Albert Park Circuit

Melbourne

Quelle: Flickr / juokaz

Zwischen den Jahren 1985 und 1995 fand das Formel-1-Saisonfinale traditionell in der australischen Küstenstadt Adelaide statt. Dies änderte sich jedoch ab dem Jahr 1996. Seitdem ist – bis auf wenige Ausnahmen – der Albert Park in Melbourne, der zweitgrößten Stadt Australiens, Austragungsort des ersten Grand Prix der jeweiligen Saison.

Der Albert Park Circuit als Rennstrecke – Kurvenreich und anspruchsvoll

Grand Prix von Australien

Quelle: Flickr / NRMA New Cars

5303 Kilometer lang ist die Strecke im Albert Park rund um den Lake Albert, bei der sich Vollgas-Passagen und fast schon schikaneartige Kurven eindrucksvoll abwechseln. Dabei gilt für die zehn Rechtskurven und sechs Linkskurven, dass die überwiegende Zahl der Kurvenausgänge schneller durchfahren werden kann als die Kurveneingänge. Überholen ist auf dem Albert Park Circuit zwar nicht einfach, aber dennoch möglich, und schon das Ende der Start- und Zielgeraden bietet die erste Möglichkeit dafür. Wer in einer der 58 Runden des Rennens an dieser Stelle dicht hinter dem Wagen des Vordermanns fährt, kann das vorausfahrende Fahrzeug schon vor der ersten Kurve aus dem Windschatten heraus ausbremsen. Das gleiche Überholmanöver ist auch vor der dritten Kurve möglich.

Der Grand Prix auf dem Albert Park Circuit – Eine einzigartige Atmosphäre auch abseits der Rennstrecke

Da der Albert Park Circuit nur einmal jährlich als Rennstrecke benutzt wird und während des übrigen Jahres dem Straßenverkehr zur Verfügung steht, ist die Piste insbesondere beim ersten Training sehr schmutzig. Dennoch freuen sich alle Beteiligten des Formel-1-Zirkus in jedem Jahr aufs Neue auf das Rennwochenende in Melbourne, bietet es doch nicht nur eine einmalige Atmosphäre entlang des Albert Park Circuit, sondern auch ein pulsierendes Nachtleben, Entspannung bei zahlreichen Barbecues und unvergessliche Fotoshootings am eindrucksvollen St-Kilda-Beach.

Im Jahr 2001 wurde der Albert Park Circuit Schauplatz einer Tragödie. Damals wurde nach einer Kollision zwischen Ralf Schumacher und Jaques Villeneuve der Streckenposten Graham Beveridge von einem umherfliegenden Rad schwer verletzt und erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen.

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