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Bimota – Edle Tuningschmiede mit Renntradition

Rasante Fahrt auf einer Bimota KB1

Quelle: Flickr / bimotaman39

Aus gut mach besser – das war schon immer das Credo der italienischen Motorradschmiede Bimota. Spezialisiert auf den Umbau und das Tuning italienischer und japanischer Spitzenrennmaschinen wurde das Unternehmen 1973 in Rimini gegründet.

Bimota Irmola aus dem Jahre 1973

Quelle: Flickr / galpalu

Der Name der Bimota S.p.A stammt von deren Gründungsmitgliedern, alle samt verdiente und erfahrenen Entwickler, Ingenieure und Visionäre des Motorsports – Bianchi, Morri und Tamburini. Die Idee, schnelle Rennmaschinen noch leichter, steifer und leistungsfähiger zu tunen, reifte im Honda Entwicklungschef Massimo Tamburini, der Motorradbegeisterten professionelle renntaugliche Maschinen zugängig machen wollte. Da die Umrüstung und der Einbau hochwertiger Komponenten aus Leichtbaumaterialien wie Titan, Carbon und Magnesium jedoch mit einem großen Aufwand und Risiko verbunden war , konnte die Idee erst in einer eigenständigen neu gegründeten Firma realisiert werden.

Sportliches Design für optimales Rennverhalten

Um echte Rennperformance zu garantieren und das Gewicht und die Sitzposition sportlicher zu designen, begann Bimota 1973 mit der Entwicklung eigener Rahmen aus hochlegiertem CroMo-Stahl. Auch Veränderungen des Antriebsstranges gehören seit jeher zum Bimota Konzept. Großvolumige Komposit – Antriebswellen, verstärkte Getriebeeinheiten und ein leichterer Gehäuseteile bieten den getunten Basismotoren eine gute Grundlage für schnellere, direktere Kraftübertragung und bessere Fahrwerte.

Der Anfang einer Ära

Seinen Anfang nahm des Bimota Projekt mit der legendären SB1 und SB 2. Beide fußten auf einem Suzuki Motor, verfügten über Magnesium Druckguss Leichmetallräder, wogen weniger als 180 kg und wurden

Victory DB7 auf der Eicma 2008

Quelle: Flickr / Orion-27

ohne große Modifikationen von Rennfahrern wie dem italienischen Superstar Marco Luccinelli in Rennserien bewegt. Die damit gewonnene Aufmerksamkeit verschaffte Binmota eine große Nachfrage und einen exklusiven Namen. Daraufhin folgten Kooperationen mit BMW, Dukati und Honda. Daraus entstanden Rennboliden wie die aktuell 185 Kilo leichte DB5S 1100, die mit 105 Nm Spitzendrehmoment und 100 Ps auf maximale Kurvengeschwindigkeiten ausgelegt ist.

Die Bezeichnung der Maschinen tragen bis heute an erster Stelle die Ziffer des Motorenherstellers, die zweite steht seit jeher für Bimota und die dritte gibt an um das wievielte Modell es sich handelt.

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