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Das 24 Stunden Rennen – die besonders ausdauernde Rennserie

Gespannt dabei beim 24 Stunden Rennen (Quelle:Flickr/Bjoern Gramm)

Gespannt dabei beim 24 Stunden Rennen (Quelle:Flickr/Bjoern Gramm)

Das 24 Stunden Rennen ist ein Langstreckenrennen, bei dem innerhalb von 24 Stunden so viele Kilometer wie möglich gefahren werden müssen. Das erste Rennen dieser Art fand 1923 in Le Mans statt. Das Starterfeld unterteilt sich in vier Klassen, jeweils zwei Klassen für Sportprototypen und zwei Klassen für Gran Turismos.

Nicht weniger bedeutungsvoll ist das seit 1970 jedes Jahr stattfindende 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring, bei dem im Vergleich zu Le Mans alle Fahrzeugklassen zugelassen sind. Jedes Jahr geht am Nürburgring ein Opel Corsa an den Start. Kultstatus erreichte einstweilen ein rot-weißer Opel Manta, der seit vielen Jahren am 24 Stunden Rennen teilnimmt. Stilecht mit Fuchsschwanz dekoriert und 240 PS Motorstärke geht er hoch motiviert an den Start.

Reglement für das 24 Stunden Rennen

Der Start beim 24 Stunden Rennen erfolgt in mehreren Startergruppen. In der ersten Runde werden die Teilnehmer durch ein Safety Car über eine Einführungsrunde begleitet, aus der heraus der fliegende Start erfolgt. Die Zeitabstände der einzelnen Fahrer werden immer am Ende jeder Runde gemessen.

Der eiserne Kern beim 24 Stunden Rennen

Auch nachts fiebern Fans mit (Quelle:Flickr/Bjoern Gramm)

Waren bis vor mehreren Jahren beim 24 Stunden Rennen nur zwei Fahrer pro Fahrzeug erlaubt, wird ein Fahrzeug heute von drei Fahrern im Wechsel gefahren. Die maximale Fahrdauer ohne Ablösung beträgt 3 Stunden. Die Mindestruhepause nach dem Wechsel wird mit zwei Stunden vorgeschrieben. In die Wertung gelangen nur jene Rennteilnehmer, die mindestens 50 Prozent der Rundenanzahl des Siegers erreicht haben.

Für Fahrzeuge bestimmter Klassen beim 24 Stunden Rennen wird ein Mindestboxenstopp vorgeschrieben, der jedoch in den letzten 1,5 Stunden des Rennens aufgehoben wird. Bleibt ein Fahrzeug auf der Strecke liegen, darf es nur durch den Fahrer unter Verwendung des mitgeführten Werkzeuges repariert werden. Nur in den Boxen ist die Unterstützung durch Helfer erlaubt. Es besteht jedoch die Möglichkeit, ein liegen gebliebenes Fahrzeug in die Box schleppen zu lassen und dort entsprechend der Regeln zu reparieren. Muss ein Rennen unterbrochen werden, kehren alle Fahrzeuge in die Boxen zurück, wo in dieser Zeit Service- und Reparaturarbeiten durchgeführt werden dürfen.

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