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Die ELMS – eine der jüngsten europäischen Rennserien

Viele spannende Rennen der ELMS

Quelle: Flickr / Dave Hamster

Die Abkürzung ELMS steht für European Le Mans Series. Hierbei handelt es sich um eine vom französischen Automobile Club de l’Ouest im Jahr 2004 begründete Rennserie für Langstrecken. Die Regeln und das Klassement der ELMS haben das berühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans zum Vorbild.

Das Reglement

in der ELMS geht es ab

Quelle: Flickr / MJRoberts55

Bei der ELMS gibt es eine Fahrer- und Teamwertung. Dadurch unterscheidet sich diese Rennserie beispielsweise nicht von der Formel Eins. Allerdings sind bei den Rennen der ELMS immer unterschiedliche Wagenklassen gleichzeitig auf der Strecke.

Die Aufteilung der ELMS in unterschiedliche Rennwagenklassen wurde dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans abgeschaut. Diese sieht folgendermaßen aus:

In der LMP2, der Le-Mans-Prototypen 2 Klasse, treten ausschließlich Sportwagen mit serienmäßigen Motoren gegeneinander an. Die LMPC Klasse, die Le-Mans-Prototypen Challenge, fährt den Pokal der Firma ORECA aus. Hier sind nur Fahrzeuge mit einem einheitlichen Motor vom Hersteller General Motors zugelassen. Das Gran Turismo Endurance Klassement, kurz GTE, bringt serienbasiert motorisierte Sportwagen auf die Rennstrecke. Hier genießen die teilnehmenden Teams Freiheiten in Bezug auf die Aerodynamik der Fahrzeuge. Die Fahrerwahl ist allerdings eingeschränkt. Ähnliche Bedingungen gelten für die GTC Klasse, die Abkürzung steht für Gran Turismo Challenge. Auch hier ist die Fahrerwahl beschränkt, allerdings gelten auch für die Aerodynamik Einschränkungen.

Für jedes Fahrzeug werden immer mehrere Fahrer gemeldet. Diese wechseln sich während eines Rennens ab. Das ist zwar nicht vorgeschrieben, allerdings sind pro Fahrer nur 90 Minuten Fahrzeit erlaubt. Bei den Langstreckenrennen von bis zu 1000 Kilometern müssen die Fahrer daher zwangsläufig gewechselt werden.

Einige Fakten aus der Historie

Bei ihrer Gründung im Jahr 2004 wurde die ELMS als Meisterschaft für 1000 km-Läufe ausgetragen. In 2013 wurden die Rennen zusätzlich zeitlich auf maximal drei Stunden begrenzt. Bis 2007 war das Werksteam von Peugeot dominierend. Das änderte sich erst im Jahr 2008 durch den Einstieg von Audi.

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