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GT-Masters – auf Chancengleichheit kommt es an

Mit Sportwagen um die Wette

Bei diesem Rennen geben sich Sportwagen der GT3 Klasse die Ehre (Quelle: Flickr/Jeminke)

Die GT-Masters Rennserie wird seit 2007 vom ADAC in technischer Zusammenarbeit mit dem DMSB – Deutschen Motorsport Bund organisiert. Beim ADAC GT-Masters kommt es mehr als in vielen anderen Rennserien auf Chancengleichheit von Technik und Fahrern an.

GT-Masters in Deutschland – eine 40-jährige Tradition

Die Tradition der GT Rennserien in Deutschland begann lange vor den heutigen GT-Masters in den 1970er Jahren als im Rahmen der Deutschen Rennsport Meisterschaft eine nationale Rennserie für GT Fahrzeuge ausgeschrieben wurde. 1985 endete diese Serie jedoch und die Rennsportfans mussten bis 1993 warten, als der ADAC die entstandene Lücke durch die Rennen um den ADAC GT Cup eröffnete. Als ab 1995 keine leistungsstärkeren Fahrzeuge an den Rennen um den ADAC Cup mehr teilnehmen durften, sank das Interesse von Zuschauern und Teams stark ab. Schon 1997 nahmen dann fast nur noch Tourenwagen an den Rennen teil. Gleichzeitig initiierten jedoch Fahrerlegenden wie Jürgen Barth, Stéphane Ratel und Patrick Peter mit der BPR-Global GT Series eine GT Meisterschaft auf europäischer Ebene, die bald Teil der GT Meisterschaften der FIA wurde. Hinzu kamen die Initiativen der von Ratel gegründeten SRO, die dann im Jahre 2007 gemeinsam mit dem ADAC das GT-Masters initiierte.

Im Team werden die Rennen betritten

Gemeinsam im Team müssen die Fahrer ihr Bestes geben (Quelle: Flickr/Jeminke)

Prinzipien des GT-Masters Reglements

Zugelassen zur Teilnahme an den GT-Masters sind Sportwagen der GT3 Klasse, deren Leistungsstandards auf das gleiche Niveau gebracht werden. Als Fahrer können an den GT-Masters sowohl Profis als auch Amateure teilnehmen. Dazu werden die Fahrer vor jedem Rennevent entweder in eine der drei Profi-Kategorien A, B oder C eingestuft oder der Stufe D für Amateure zugeordnet. Jedes zu einen GT-Masters Rennen zugelassene Fahrzeug muss dann mit zwei Fahrern besetzt sein, die ein Team bilden. Alle Teams sollen aber auch auf vergleichbarem fahrerischem Niveau sein. Fahren dann zum Beispiel zwei besonders leistungsstarke Fahrer in einem Team, müssen sie das Fahrzeuggewicht nach einem vom GT-Masters Reglement vorgegebenen Schlüssel erhöhen und den Vorteil schwächeren Teams gegenüber technisch ausgleichen.

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