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Nachwuchs für die MotoGP – Die Moto2-Serie

die Moto2 Serie vereint Spaß und Aktion

Quelle: Flickr / John McClumpha

Motorradrennen finden zahlreiche Anhänger

Quelle: Flickr / Shht!

Die Moto2 ist eine Prototypenrennklasse für Motorräder unter dem Dach der internationalen Rennsportorganisation FIM. Sie stellt nach der MotoGP die zweithöchste Klasse im Prototypenrennsport für Motorräder dar und dient dieser daher oft auch als Rekrutierungsgebiet für neue Fahrer. Die erste Saison wurde im Jahr 2010 ausgetragen. In diesem Jahr löste die Moto2 die bis dahin zweithöchste Rennklasse, nämlich die Klasse bis 250 ccm, die seit 1949 Bestand hatte, ab. Innerhalb der Moto2 dürfen generell nur Prototypen-Motorräder mit Viertaktmotor eingesetzt werden. Das unterscheidet die Klasse von Rennserien mit seriennahen Motorräder, wie etwa der Superbike-WM. Der maximale Hubraum für in der Moto2 eingesetzte Motorräder beträgt derzeit 600 ccm. Eine elektronische Motorsteuerung muss laut Reglement der FIM ebenfalls gewährleistet sein, außerdem muss das Mindestgewicht der Motoren 63 kg betragen, das Mindestgewicht der gesamten Maschine liegt laut Reglement bei 135 kg. Jeder Fahrer in der Moto2 darf pro Rennwochenende nur ein Motorrad nutzen, jedoch sind laut Reglement zwei komplette Motoren gestattet. Es gibt auch bei der Materialauswahl für verschiedenen Teile festgelegte Regeln. So müssen beispielsweise die Zylinderköpfe und Motorengehäuse aus Aluminiumlegierungen bestehen, während Nockenwelle, Kurbelwelle und Pleuel aus Stahllegierungen bestehen müssen.

Punkteverteilung und bisherige Erfolge in der Moto2

Bei jedem Rennen der Moto2 werden Punkte für die Fahrer und die erfolgreichen Konstrukteure vergeben. Am Ende der Saison wird dann jeweils ein Weltmeistertitel für den besten Fahrer und das beste Team vergeben. Mit Punkten belohnt werden die ersten 15 Platzierungen in jedem Rennen. In der 2010 gegründeten Moto2 dominiert bisher der Schweizer Konstrukteur Suter, der bislang alle Weltmeistertitel erringen konnte. Daneben gab es bisher drei Fahrerweltmeister, darunter auch ein Deutscher, nämlich Stefan Bradl, der den Weltmeistertitel im Jahr 2011 erringen konnte. Dieser konnte bis Saisonende 2012 auch insgesamt 12 Podiumsplatzierungen für sich verbuchen und steht damit in der ewigen Rangliste zu diesem Zeitpunkt auf dem dritten Platz.

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