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Nachwuchs für die FIM – Die Moto3

Spannend bis zum Ende

Quelle: Flickr / Dom5959

Die Moto3 ist innerhalb der Klassifizierung des Weltverbandes FIM die dritthöchste Prototypenklasse im Motorrad-Rennsport und gleichzeitig die zuletzt neu hinzugekommene Klasse der FIM. Sie ersetzte erst im Jahr 2012 die bis dahin dritthöchste Klasse bis 125 ccm, die von 1949 an gültig war. Die Hauptgründe für die schrittweise Novellierung der Prototypenklassen in der FIM waren vor allem die immer größer werdenden Hubraumzahlen bei Serienmotorrädern und das schrittweise Verschwinden von Zweitaktmotoren. Innerhalb der Moto3 dürfen ausschließlich Motorräder mit Prototypen-Chassis und einem Viertakt-Kolbenhubmotor eingesetzt werden. Diese dürfen einen maximalen Hubraum von 250 ccm aufweisen und höchstens mit 14.000 Umdrehungen pro Minute drehen. Außerdem muss die Ventilsteuerung durch eine Kette erfolgen. Der Antrieb der Motoren darf ausschließlich mit durch die FIM zugelassenem Kraftstoff bei einem maximalen Benzindruck von 5,0 bar erfolgen. Als Mindestgewicht für die Motorrad-Fahrer-Kombination sind in der Moto3-Serie 148 Kilogramm vorgeschrieben. Auch für die Auswahl von Materialien für bestimmte Teile und Baugruppen der Motorräder sind von der FIM bindende Regelungen vorgeschrieben worden. Diese haben vor allem zum Ziel, die Kosten für Neuentwicklungen in dieser doch recht niedrigen Klasse so gering wie möglich zu halten und die Teams damit dauerhaft finanziell zu entlasten.

Bisherige Weltmeister der Moto3 und Ausblick

Moto3 mit starken Veränderungen über die Jahre

Quelle: Flickr / axeltit

Da die Moto3 eine noch sehr junge Rennserie ist, konnte sich bisher keine deutliche Dominanz eines Fahrers oder eines Herstellers abzeichnen. Denn ersten Weltmeistertitel gewann im Jahr 2012 der Deutsche Sandro Cortese auf einem Motorrad des österreichischen Herstellers KTM. Ob sich auf Dauer in der Moto3 eine mit der MotoGP vergleichbare Dominanz eines Fahrers und/oder eines Herstellers entwickelt, kann momentan noch nicht abgesehen werden. in den letzten Jahren vor der Novellierung der 125 ccm Klasse konnten sich die Fahrer von Aprilia Motorrädern gegenüber der Konkurrenz leicht absetzen. Dieser Trend scheint sich jedoch nicht fortzusetzen und zudem sind durch die Steigerung des maximalen Hubraums in der Moto3 weitere Hersteller in die Serie eingestiegen, die noch nicht genau eingeschätzt werden können.

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