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Formel-1-Rennstrecke Suzuka International Racing Course

Großer Preis von Japan

Quelle: Flickr / Michael Elleray

Der Suzuka International Racing Course ist eine der traditionsreichsten Rennstrecken in Asien. Erbaut wurde die Strecke bereits im Jahr 1962. Für den Bau verantwortlich zeichnete sich der Automobil- und Motorradhersteller Honda, der den Kurs zunächst als Teststrecke nutzte und die Pläne dafür vom niederländischen Rennstreckendesigner Hans Hugenholtz anfertigen ließ. Der Kurs in seiner heutigen Form verfügt über 17 abwechslungsreiche Kurven und eine Gesamtlänge von 5,807 Kilometern. Der Formel-1-Streckenrekord auf dem Suzuka International Racing Course wird nach wie vor von Kimi Räikkönen gehalten, der ihn im Jahr 2005 in einem McLaren Mercedes aufstellte. Die Umlaufzeit betrug dabei 1:31,540 Minuten.

Nutzung des Suzuka International Racing Course in der Formel 1

Suzuka International Racing Course

Quelle: Flickr / Luke,Ma

Das erste Formel 1 Rennen auf dem Suzuka International Racing Course wurde im Jahr 1987 ausgetragen und konnte von Gerhard Berger auf Ferrari für sich entschieden werden. Seither wurde 24 Mal ein großer Preis von Japan auf dem Suzuka International Racing Course ausgetragen. Unterbrechungen gab es ausschließlich in den Jahren 2007 und 2008, in denen der Große Preis von Japan auf dem Fuji Speedway stattfand. Durch seine Kombination aus schnellen, langsamen und mittelschnellen Kurven sowie Hochgeschwindigkeitsgeraden ist der Suzuka International Racing Course ein äußerst abwechslungsreicher und für die Fahrer sehr anspruchsvoller Kurs, der ihnen ihr ganzes Können abverlangt.

WM-Entscheidungen auf dem Suzuka International Racing Course

Durch den späten Termin im Kalender des Formel-1-Jahres hat sich die Weltmeisterschaft schon viele Male in Japan entschieden und damit für spektakuläre Rennen gesorgt. Oft reisten die Konkurrenten mit nur wenigen Punkten Unterschied in der Fahrerwertung nach Japan an und mussten das Rennen gewinnen, um sich die WM zu sichern. Das sorgte unter anderem für packende Duelle zwischen Alain Prost und Ayrton Senna sowie zwischen Michael Schumacher und Mika Häkinnen. Auch Sebastian Vettel konnte 2011 auf dem Suzuka International Racing Course seinen zweiten Titel perfekt machen.

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