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Gas geben für den Erfolg – DTM in Brands Hatch

Panorama von Brands Hatch

Quelle: Flickr / gavinj_1998

Audifahrer Mike Rockenfeller ging als Sieger aus dem zweiten DTM Lauf 2013 hervor – es war erst der zweite DTM Sieg seiner Karriere. Es war ein spannendes Rennen, doch in seinem gelb-grünen RS5 des Phoenix-Teams lief alles wie am Schnürchen, trotz kleinerer Probleme mit dem Transponder an Rockefellers Boliden. Ihm blieb jedoch nur wenig Zeit seinen Sieg auszukosten, denn gleich im Anschluss an das Rennen bestieg er auf dem nahegelegenen Flugplatz eine kleine Chartermaschine Richtung 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Brands Hatch in Action

Quelle: Flickr / Rowan-Harrison

Auch für BMW war es ein sehr erfolgreicher Renntag, obgleich auch einiges schief lief. Im Schnitzer-M3 fuhren Bruno Spengler auf Platz zwei und Rookie Marco Wittmann belegte den vierten. Augusto Farfus war der zweite Platz eigentlich schon sicher, jedoch schied er aufgrund eines Elektrikdefekts aus. Auch Wittmann verlor wichtige Zeit bei einem Boxenstopp. Am schlimmsten traf es jedoch Martin Tomczyks, welcher sich im Qualifying eine Pole Position erarbeitete, jedoch aufgrund eines zu leichten Autos auf Startplatz 22 verbannt wurde. Trotz all dem war das Team um Rennleiter Jens Marquardt guter Dinge, denn insgesamt nahmen sie die meisten Punkte mit nach Hause.

Nur bei Mercedes klappte es an diesem zweiten Rennwochenende nicht so richtig, Keiner der C-Coupés schaffte es am Samstagabend in die Top 10 der DTM in Brands Hatch, was so noch nie vorgekommen ist. Doch Gary Paffett kämpfte sich mit einer sehr aggressiven Strategie sowie zwei frühen Boxenstopps bis nach vorne durch und kam als dritter über die Ziellinie. Eine Zeitstrafe brachte ihn jedoch um seinen Platz auf dem Podest.

Auf und Ab – das Strafen-Wirrwarr

Eigentlich war das Rennen bereits vorbei, die Sieger standen fest und man wollte sich nun dem Feiern widmen. Doch nicht so für die Rennleitung. Wegen Missachtung der gelben Flagge, bei welcher deutlich langsamer gefahren und eine halbe Sekunde unter der Vorrundenzeit geblieben werden muss, wurden insgesamt sechs Piloten abgestraft – mit nachträglichen fünf Sekunden. Der Brite Gary Paffett wollte gerade seinen dritten Treppchenplatz bei der Siegerehrung feiern gehen, als er von seiner Strafe erfuhr: Durch die zusätzliche Zeit fiel er auf Platz sechs zurück und sein Markenkollege Robert Wickens trat an seine Stelle. Dieser freute sich natürlich sehr über den unverhofften Erfolg, denn auch er hatte sich nach dem schlecht laufenden Training höchstens in der Top 10 des Rennens gesehen.

Am ersten Juniwochenende geht die DTM 2013 auf dem Red Bull Ring Spielberg in Österreich in die dritte Runde. Wir sind gespannt.

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