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KTM – Vom einfachen Motor zur sportlichen Offroadmaschine

Eine KTM in freier Natur

Quelle: Flickr / EvilBahumut

1934 gründete der junge Hans Trunkenpolz in Mattinghofen, Oberösterreich, das Unternehmen “Krafträder Trunkenpolz Mattinghofen”. Schon drei Jahre nach der Gründung des Betriebs wurden bereits erste DKW-Motoren hergestellt. Nach einem Einbruch der Wirtschaft im zweiten Weltkrieg konnte sich KTM erholen und versuchte sich 1953 an dem ersten Motorradprototyp. Nach einem herausragenden Verkaufserfolg und aufgrund von stetig hoher Anfrage ging das Unternehmen bereits im darauf folgenden Jahr in die Serienproduktion der Modelle über.

Schneller Anstieg der Herstellung

Zunächst konnte sogar vollkommen autark produziert werden: Ausstattung, Technik und viele weitere Bestandteile der Motorräder stellte man in der eigenen Firma her. So konnte optimale Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Kontrolle gewährleistet werden. Aufgrund der immer größer werdenden Anfrage, musste man die Materialien jedoch zunehmend von außerhalb importieren. Bald darauf wurde fast völlig auf das Importgeschäft umgestellt.

Auf einer Messe wird die KTM 690 Enduro präsentiert

Quelle: Flickr / WorldWideMotorcycles

Nach dem Tod des Firmengründers

KTM wurde bis 1989 von Hans Trunkenpolz Sohn mit einem

Hochwertig und beliebt: das KTM Fahrrad

Quelle: Flickr / DubLx

Umsatz von jährlich 3,5 Millionen Mark geleitet. Nach dessen Tod kam es im Jahr 1991 jedoch zu einem Insolvenzverfahren. Dieses zog die

Aufteilung in eigenständige Subunternehmen von KTM nach sich. Es entstanden weitere Betriebe, die sich speziell auf die Bereiche “Sportmotorräder”, “Fahrräder”, “Kühler” und “Werkzeugbau” spezialisierten.

Rascher Aufstieg nach der Insolvenzkrise

Schnell konnte KTM wieder einen Aufwärtstrend verzeichnen. Kurz nach dem Insolvenzverfahren übernahm man dann schließlich sogar den niederländischen Fahrwerkskomponentenhersteller White Power. In den darauf folgenden Jahren war die wirtschaftliche Situation mittlerweile wieder so gut geworden, dass  die Firma an 20 weiteren Standorten ebenfalls Werke eröffnen konnte. Der Umsatz aller Unternehmen beträgt heute jährlich mittlerweile weit über 500 Millionen Euro! Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf sportliche Offroadmaschinen und findet dementsprechend Anhänger in allen Bereichen des Motorradrennsportes.

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