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Mark Webber – das Auf und Ab des Renntalents

Quelle: Flickr / Ryosuke Yagi

Quelle: Flickr / Ryosuke Yagi

Mark Webber

Mark Alan Webber wurde am 27. August 1976 in der australischen Stadt Queanbeyan im Bundesstaat New South Wales geboren. Sein Vater handelte mit Motorrädern, so dass es nur logisch für Mark Webber war, sich im zarten Alter von gerade einmal 10 Jahren dem Motorcross-Sport zu zuwenden. Mit nur 14 Jahren wechselte er 1990 zum Kartsport und blieb dort bis 1993. Als der 17-Jährige seine Formel 1-Sportkarriere begann, zeigte er schnell sein außergewöhnliches Talent für diesen Sport. Immerhin beendete er die 1. Saison auf dem 13. Platz, die zweite Saison auf Platz vier. 1995 beteiligte er sich an nur zwei Rennen – allerdings in der Australian Drivers Championship – und kam jeweils auf das Podium.

Zweimal fast am Ende

Danach ging es Schlag auf Schlag für Mark Webber. Er wechselte 1997 nach Europa in die Formel Ford und wurde direkt Vizemeister. Ein Sieg, beziehungsweise ein Podiumsplatz, jagte den nächsten und Mark Webber suchte nach neuen Herausforderungen. Dennoch wäre die Saison 1997 beinahe die letzte für den jungen Rennfahrer gewesen, denn ihm ging das Geld aus, da Sponsorenverträge nicht genug einbrachten. Ein alter Freund des Vaters half ihm jedoch und so konnte Mark Webber weitermachen. Von der Formel 3 zog es ihn schnell zu den größeren Wagen und er wechselte erneut die Klasse. Diesmal ging es zu den FIA-GT Meisterschaften, wo er für Mercedes fuhr. Bei dem Warm-up für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans überschlug er sich mit Tempo 300, blieb jedoch zum Glück unverletzt. Nachdem sich dieser Unfall mit einem Teamkollegen wiederholte, stieg Mercedes allerdings aus dem Rennsport aus.

Formel 3000 und Formel 1

Mark Vebber ganz privat

Quelle: Flickr / Jaffa The Cake

So kehrte Mark Webber im Jahr 2000 zurück zu der Formel 3000. Prompt gewann er in Silverstone und belegte nach der Saison in der Fahrerwertung Platz 3. Im Jahr 2002 kam es dann endlich zum Wechsel von Mark Webber in die Formel 1. Bei seinem Debüt erreichte der Rennfahrer einen beeindruckenden 5. Platz, was wieder einmal für sein Talent sprach. Vom Startteam Minardi wechselte Mark Webber zunächst zu Jaguar, dann zu Williams und seit 2007 ist er bei Red Bull. Mark Webber fährt regelmäßig Punkte ein, erreichte 2010 und 2011 Platz 3 in der WM und ist ein nicht zu unterschätzender Fahrer mit viel Talent und Gefühl für die PS-Boliden der Formel 1.

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