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24 Stunden Rennen Nürburgring – feuchtfröhliche Regenpartie

24 Stunden Rennen in voller Fahrt

Quelle: Flickr / bjoern.gramm

Am vergangenen Wochenende, vom 17. Bis 20. Mai, fand das 41. Internationale ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring statt.

Der Nürburgring bereitet sich aufs Rennen vor

Quelle: Flickr / marcjohn.de

Zum ersten Mal ging der Mercedes Benz SLS AMG GT3 vom Team Black Falcon als Sieger hervor, gefahren von Schneider, Bleekemolen, Edwards und Thiim. Gestartet sind sie mit der Startnummer 9, was bei einem Rennen solchen Ausmaßes jedoch oftmals nicht sehr aussagekräftig ist. Auf dem zweiten Platz des 24 Stunden Rennen kam das BMW Sports Trophy Team Marc VDC, repräsentiert durch Martin, Piccini, Buurman und Göranson. Eine glatte Leistung, zieht man die zahlreichen Unfälle und sehr schlechtes Wetter hinzu, welches die Veranstaltung beinahe ins Wasser fallen ließ.

24 Stunden Rennen mit knapp 15 Stunden Rennspaß

Bereits im Vorfeld war ein Unwetter angekündigt worden und es sollte sich in der Eiffel festsetzen. Doch beim Start des Rennens am späten Nachmittag des Pfingstsonntags war davon noch lange nichts zu sehen.

schlechtes Wetter auf dem Nürburgring

Quelle: Flickr / Jaeger-Meister

Am Abend jedoch schlägt der sinnflutartige Regen mit voller Wucht ein, so dass die Rennleitung um 22:44 das 24 Stunden Rennen aus Sicherheitsgründen abbrach. Bis zu 40 Liter Wasser pro Quadratkilometer machten es den Fahrern unmöglich weiter zu fahren, denn die Sicht war praktisch gleich Null. Erst am nächsten Morgen um 8 Uhr wurde das Rennen nach einer Pause von 9 Stunden und 33 Minuten fortgesetzt. Dies ließ den Teams, Fahrern und Mechanikern ausreichend Zeit zum Erholen, so dass auch kleinere Mängel noch behoben werden konnten. Von den insgesamt 180 Wagen kamen nur 137 im Ziel des 24 Stunden Rennens an – ein Zeugnis der schwierigen Umstände, die alles an Können von den Fahrern abverlangten.

Trotz des schlechten Wetters kamen rund 210.000 Zuschauer und verwandelten das Rennen in ein turbulentes, lebendiges und unvergessliches Erlebnis.

Ohne die Fans machte das Rennen nur halb so viel Spaß

Quelle: Flickr / bjoern.gramm

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