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Rennserie ALMS

ALMS Rennserie

Quelle: Flickr / andystaple

Die kleine Schwester des 24-Stunden-Rennens von Le Mans

Die Abkürzung ALMS steht für American Le Mans Series. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich bei der ALMS um eine Rennserie, die das klassische Le-Mans-Rennen des Automobile Club de l’Ouest als Vorbild hat. Die ALMS wird in Nordamerika ausgetragen, es besteht jedoch eine Partnerschaft mit dem europäischen Vorbild.

Das Klassement

Rennserie ALMS at its best

Quelle: Flickr / Adrian Hoffmann

Das Feld der Teilnehmer der ALMS ist, wie bei dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans, in unterschiedliche Fahrzeugklassen aufgeteilt. Das Klassement wurde im Lauf der Zeit immer wieder modifiziert.

In der Le-Mans-Prototyp 1 Serie sind alle Rennwagen mit einem Gewicht von mindestens 900 Kilogramm zugelassen. Hier konkurrieren die leistungsstärksten Motoren miteinander.

Für die Fahrzeuge der Le-Mans-Prototyp 2 Klasse gilt ebenfalls ein Mindestgewicht von 900 Kilogramm, allerdings sind hier nur serienbasierende Rennmotoren zugelassen.

In der Le-Mans-Prototyp Challenge ist das Einheitschassis ORECA FLM und ein Einheitsmotor von General Motors vorgeschrieben.

In der GT-Serie des Teilnehmerfelds tummeln sich Serien-Sportwagen, die für den Einsatz im Rennen getunt werden.

Last, but not least fährt der Sportwagenhersteller in der Porsche GTC-Serie seinen Markenpokal bei der ALMS aus.

Die Geschichte

Bei der ALMS handelt es sich um eine vergleichsweise junge Rennserie. Sie wurde im Jahr 1999 von Don Panoz ins Leben gerufen. Im Gründungsjahr nahmen neben GT-Fahrzeugen auch eigens für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gebaute Prototypen teil. Im ersten Jahr bestand die Rennserie aus einer Kombination von 165-Minuten-Rennen und einigen 12-Stunden-Rennen.

Nachdem die ALMS in Nordamerika sehr erfolgreich gestartet war und Werksteams, wie Audi, BMW und Corvette etabliert waren, wurde bereits ein Jahr später der Sprung über den großen Teich nach Europa gewagt. Hier scheiterte die ALMS leider, sodass die Rennserie nur noch in den USA ausgetragen wird.

Die Zukunft

Die ALMS wird 2014 mit der Rolex Sports Car Series zur neuen United Sports Car Racing verschmelzen.

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