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DTM – die Rennserie, bei der Können bewiesen wird

Die DTM als Sprungbrett (Quelle: Flickr/Rowan Harrison)

Die DTM als Sprungbrett (Quelle: Flickr/Rowan Harrison)

DTM galt einst als Abkürzung für die prestigeträchtige Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft, die 1984 erstmalig ausgetragen wurde. Was zunächst als Rennserie für Fahrzeuge begann, die Serienfahrzeugen sehr nahe kamen, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem weltweiten Event für Hightech-Karossen mit explodierenden Kosten. Der Neustart erfolgte im Jahr 2000. Mit deutlich verändertem Reglement, das das Können der Fahrer verstärkt in den Vordergrund stellt.

Die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft als Einstieg in die Rennfahrerkarriere

Die DTM steht für Rennen mit Hightech-Karossen (Quelle: Flickr/Blaze of Light)

Rückkehr der DTM

Mit dem Neustart der DTM nach mehrjähriger Pause initiierten vor allem Opel, BMW und Mercedes-Benz ein Reglement, das niedrige Kosten für alle Rennteams und Hersteller vorschreibt. Statt sich wie in anderen Rennserien mit teuren Neuentwicklungen zu überbieten, müssen die Teams mit weitgehend standardisierten Bauteilen versuchen, das Beste aus Fahrzeug und Fahrer zu holen.  Für Zuschauer besteht genau darin der Reiz: Sie können mit den Fahrern mitfiebern und wissen nicht schon vorab, welcher Hersteller technisch überlegen ist.

Große Fahrer, große Spannung

Die Fahrer sind es, die der DTM ihre Spannung verleihen. Und wenig überraschend finden sich hier einige große Namen: Die DTM war schon immer auch Sprungbrett für Fahrer, die in die Königsklasse Formel 1 wechseln wollten – aber auch eine Klasse, in die ehemalige Formel 1-Piloten gern zurückkehrten. Unter aktuellen und ehemaligen DTM-Fahrern finden sich so große Namen wie Michael Schumacher, Jean Alesi, David Coulthard, Heinz-Harald Frentzen, Timo Glock und Mika Häkkinen.

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