Heiße News vom Motorsport

MZ: Von der Tuchfabrik zum Motorradhersteller

Hier hat die MZ das Licht der Welt erblickt

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Geburtsstunde in der Stoffindustrie

MZ mit Beiwagen für wahre Fans

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Motorradbau in Zschopau (Kürzel: MZ) wurde 1908 von Jörgen Skafte Rasmussen in der Nähe von Chemnitz gegründet. In der früheren Tuchfabrik wurden zunächst nur kleine Haushaltsgeräte und KfZ Zubehör produziert. Wegen einer persönlichen Passion von Jörgen Rasmussen versuchte man sich bereits im Jahr 1920 an der Herstellung einiger 1 PS Fahrradhilfsmotoren. Bald ging man mit diesen aufgrund des durchschlagenden Erfolgs im Verkauf in eine größere Produktion. Der darauf folgende, rasante Aufschwung des Unternehmens wurde jedoch plötzlich durch den Einbruch und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs gebremst. Weil der östliche Teil des Landes nach dem Verlust Deutschlands an die Sowjetunion gegangen war, wurde das gesamte Werk demontiert und wieder in Ischewsk, Russland, aufgebaut. Das Unternehmen konnte die Vorgaben der Planwirtschaft in der folgenden Zeit nicht erfüllen. Es kam zu einem völligen Stillstand.

Erst im Jahr 1952 konnte in Zschopau dank zahlreicher Motivierter ein wieder völlig rehabilitiertes Motorradwerk seine Arbeit aufnehmen.

MZ auf Tour

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Geschäftssituation heute

Bis ins Jahr 2013 sind die Hersteller bei MZ ihrem altbewährtem Konzept treu geblieben: Es geht ihnen vor allem darum, einen einfachen Umtausch von Bauteilen und eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten. M Z setzt dabei mehr auf Komfort, als auf eine übermäßig hohe Leistung. Die Maschinen eignen sich daher vor allem für Anfänger und Liebhaber.

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